Photovoltaik Ertrag Niedersachsen: Wie viel Strom ist möglich?

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Wer über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, möchte natürlich wissen, wie viel Stro, das eigene Dach tatsächlich produzieren kann. Beim Photovoltaik Ertrag Niedersachsen hält sich dabei noch immer ein Vourteil: Lohnt sich Solarenergie im Norden Deutschlands überhaupt ausreichend?

Die kurze Antwort lautet: Ja.

Auch in Niedersachsen können Photovoltaikanlagen sehr gute Erträge erzielen. Entscheidend ist nicht allein, wie häufig die Sonne sichtbar schreint. Standort Dachausrichtung, Neigung, Verschattung, Anlagengröße, Komponenten und fachgerechte Plannung bestimmen gemeinsam, wie viel Solarstrom tatsächlich erzeugt werden kann.

Noch wichtiger ist jedoch eine zweite Frage:

Wie viel des erzeugten Strom kann im eigenen Haus sinvoll genutzt werden?

Denn ein hoher Jahresertrag allein macht noch kein gutes Energiekonzept.

Wie viel Strom produziert eine Photovoltaikanlage in Niedersachsen?

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage wird üblicherweise in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/Jahr) angegeben.

Um Anlagen unterschiedlicher Größe vergleichen zu können, wird häufig der sogenannte spezifische Jahresertrag verwendet. Dieser beschreibt, wie viele Kilowattstunden pro Jahr (kWh/Jahr) angegeben.

Um Anlagen unterschiedlicher Größe vergleichen zu können, wird häufig der sogenannte spezifische Jahresertrag verwendet. Dieser beschreibt, wie viele Kilowattstungen Strom pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt werden.

Für eine erste Orientierung kann in Deutschland häufig mit ungefähr 900 bis 1.100 kWh pro installiertem kWp und Jahr gerechnet werden. Der tatsächliche Wert kann je nach Standort und Anlage darüber oder darunter liegen.

Eine Anlage mit 10 kWp könnte bei einem spezifishen Ertraga von beispielweise 950 kWh/kWp rechnerisch rund:

10 kWp x 950 kWh/kWp = 9.500 kWh Solarstom pro Jahr

erzeugen.

Das ist jedoch nur ein vereinfachtes Rechenbeispiel und keine Ertragsprognose für ein konkretes Gebäude.

Ist Niedersachsen überhaupt sonnig genug für Photovoltaik?

Ja. Für Photovoltaik ist nicht nur direkte, intensive Sonneneinstrahlung relevant. PV-Module können auch diffuse Sonnenstrahlung nutzen.

Das bedeutet: Auch an bewölkten Tagen wird Solarstom erzeugt – lediglich mit geringerer Leistung als bei optimaler direkter Einstrahlung.

Für eine belastbare Planung sollte deshalb nicht mit subjektiven Eindrücken wie „Bei uns ist es oft bewölkt“ gearbeitet werden, sondern mit standortbezogenen Einstrahlungs- und Wetterdaten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt unter anderem Daten zur Globalstrahlung in Deutschland zur Verfügung. Solche Daten bilden eine wesentlich bessere Grundlage für Ertragsberechnungen als pauschale Annahmen über Nord- oder Süddeutschland.

Welche Faktoren beinflussen den Photovoltaik-Ertrag?

  • Standort und Sonneneinstrahlung

Die verfügare solare Einstrahlung ist eine wichtige Grundlage für den möglichen PV-Ertrag.

Zwischen verschiedenen Regionen Deutschlands bestehen Unterschiede. Das bedeutet aber nicht, dass Photovoltaik in Niedersachsen grundsätzlich unwirtschaflich wäre.

Für die konkrete Anlage zählt das Zusammenstpiel aus regionaler Einstrahlung und den individuellen Bedingungen des Gebäudes.

  • Dachausrichtung

Ein nach Süden ausgerichtetes Dach kann sehr höhe Erträge ermöglichen. Eine Südausrichtung ist aber keineswegs Voraussetzung für eine sinnvolle Photovoltaikanlage.

Auch Ost-West-Dächer können interessant sein

Eine Ost-West-Anlage verteilt die Stromproduktion stärker über den Tag: morgens mehr Produktion auf der Ostseite und später am Tag auf der Westseite.

Das kann besonders dann vorteilhaft sein, wenn der Strom im eigenen Haushalt zu diesen Zeiten tatsächslich benötigt wird.

Deshalb gilt:

Der höchste theoretische Spitzenertrag ist nicht automatisch die beste Lösung für den jeweiligen Haushalt.

  • Dachneigung

Auch die Dachneigung beeinflusst, in welchem Winkel die Sonnenstrahlung auf die Module trifft.

Eine Abweichung vom theoretischen Optimum bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Dach ungeeignet ist.

Bei der Plannung sollte immer die reale Dachgeometrie betrachtet werden.

Entscheidend ist, welchen Jahresertrag die gesamte Anlage unter den tatsächslichen Bedingungen erzielen kann.

  • Verschattung

Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine, Gauben oder andere Hindernisse können einzelne Module zeitweise verschatten.

Eine fachgerechte Planung berücksichtig solche Situationen bereits vor der Installation.

Dabei geht es nicht nur darum, ob Verschattung vorhanden ist, sondern auch:

zu welcher Tageszeit

in welchen Monaten

wie lange

und welche Modulflächen betroffen sind

  • Qualität und Abstimmung der Komponenten

PV-Module sind nur ein Bestandteil des Systems.

Auch Wechselrichter, Verkabelung, Auslegung der Strings und weitere technische Komponenten beeinflussen die Leistung und Zuverlässigkeit einer Anlage.

Eine hochwertige Anlage entsteht deshalb nicht dadurch, dass lediglich besonders leistungsstarke Module auf das Dach montiert werden.

Die Komponenten müssen technisch aufeinander abgestimmt sein.

Ertrag ist nicht dasselbe wie Eingenverbrauch

Dieser Unterschied ist für die Planung besonders wichtig.

Der PV-Ertrag beschreibt dagegen, wie viel dieses Solarstroms direkt oder über einen Batteriespeicher im eigenen Haushalt genutzt wird.

Ein Beispiel:

Eine Anlage erzeugt an einem sonnigen Tag viel Strom zur Mittagszeit. Wenn zu diesem Zeitpunkt niemand zu Hause ist und nur wenig Strom benötigt wird, entsteht ein Überschuss.

Dieser Strom kann entweder ins öffentliche Netz eingepeist oder in einem Batteriespeicher für später gespeichert werden.

Eine Anlage kann deshal einen hervorragenden Jahresertrag erziehlen und trotzdem noch Optimierungspotenzial beim Eigenverbrauch haben.

Ertrag ist nicht dasselbe wie Autarkie

Auch diese Begriffe werden häufig verwechselt.

Eigenverbrauchsquote: Welcher Anteil des selbst erzeugten Solarstroms wird im eigenen Haus genutzt?

Autarkiegrad: Welcher Anteil des gesamten Strombedarfs des Hauses kann durch die eigene Photovoltaikanlage und gegebenenfalls einen Speicher gedeckt werden?

Das sind zwei unterschiedliche Kennzahlen.

Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet nicht automatisch vollstäandige Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Gerade im Winter, bei schlechtem Wetter ode bei sehr hohem Verbrauch bleibt der Netzsanschluss für ein typisches Einfamilienhaus weiterhin wichtig.

Welche Rolle spielt die Größe der PV-Anlage?

Eine größere Photovoltaikanlage kann grundsätzlich mehr Solarstrom erzeugen als eine kleinere.

Trotzdem sollte die Dimensionierun nicht ausschließlich nach dem Motto „möglichst viele Module“ erfolgen.

Wir betrachten unter anderem:

  • verfügbare Dachfläache
  • aktuellen Stromverbrauch
  • zukünftigen Strombedarf
  • Batteriespeicher
  • Wärmepumpe
  • Elektroauto und Wallbox
  • Verbrauchszeiten
  • technische Voraussetzungen

Warum gerade der zukünftige Verbrauch entescheidend ist, erklärenwir ausfürlich in unserem Beitrag „Wie gross sollte eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus sein?“

Wie verändert ein Batteriespeicher die Nutzung des PV-Ertrags?

Ein Batteriespeicher erzeugt selbst keinen zusätzlichen Solarstrom.

Das ist ein wichtiger Punkt.

Er kann aber beeinflussen, wann der bereits erzeugte Solarstrom genutzt wird.

Überschüssige Energie vom Tag kann gespeichert und beispielweise am Abend oder in der Nacht wieder zur Verfügung gestellt werden.

Dadurch kann der Eigenverbrauch steigen und der Strombezug aus dem öffentlichen Nezt sinken.

Ob und welche Speichergröße sinnvoll ist, muss jedoch zum Verbrauchsprofil und zur PV-Anlage passen.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag „Photovoltaik mit Speicher oder ohne-was ist sinnvoller?

Was hat der PV-Ertrag mit der Amortisation zu tun?

Der Jahresertrag ist ein wichtiger Bestanteil der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Aber auch hier wäre die einfache Gleichung:

mehr Ertrag = schnellere Amortisation

zu pauschal.

Entscheidend ist unter anderem, was mit dem erzeugten Strom geschieht.

Selbst verbraucher Solarstrom erzetzt Strom, der sonst beim Energieversorger gekauft werden müssen. Überschüssiger Strom kann eingespeist werden.

Investitionskosten, Eigenverbrauch, Einspeisung, Strompreise und laufende Kosten bestimmen deshalb gemeinsam die Wirtschaftlichkeit.

Wie diese Faktoren zusammenspielen, erklären wir im Arktikel „Photovoltaik Amortisation: Wann rechnet sich eine Solaranlage wirklich?

Warum der Jahrertrag allein in Zukunft weniger aussagekräftig wird

Lange Zeit wurde eine Photovoltaikanlage hauptsächlich danach beurteilt, wie viele Kilowattstunden sie pro Jahr produziert.

Diese Kennzahlt bleibt wichtig. Für ein modernes Energiesystem reicht sie allein aber nicht mehr aus.

Zunehmend relevant wird die Frage:

Wann steht die Energie zur Verfügung und wann wird sie benötigt?

Hier kommen mehrere Technologien zusammen:

Photovoltaik –> Batteriespeicher –> Smart Meter –> Energiemanagement –> Wärmepumpe –> Wallbox –> dynamischer Stromtarif

Ein intelligentes Energiemanagement kann beispielweise entschieden, wann ein Batteriespeicher geladen, eine Wallbox genutzt oder ein steuerbarer Verbraucher betrieben wird.

Damit verändert sich die Aufgabe einer Photovoltaikanlage.

Sie soll nicht mehr nur möglichst viel Strom produzieren, sondern Teil eines Systems werden, das Energie erzeugt, speichert und intelligent nutzt.

Zukunftstipp von Meister

Wer heute eine Photovoltaikanlage plant, sollte nicht ausschließlich auf die Zahl des prognostizierten Jahresertrags schauen.

Zwei Anlagen mit ähnlichen Jahresertrag können für einen Haushalt einen völlig unterschiedlichen wirtschaftlichen Nutzen haben.

Enstcheidend wird zunehmend, wie gut Erzeugung, Speicherung und Verbrauch aufeinander abgestimmt sind.

Dynamische Stromtarife, Smart Meter, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektromobilität werden diese Entwicklung weiter verstärken.

Die Photovoltaikanlage der ZUkünft produziert deshalb nicht einfach Strom. Sie ist ein Bestandteil des Energiemanagements des gesamten Hauses.

Wie berechnet RR.mein.elektromeister GmbH den möglichen PV-Ertrag?

Ein seriöse Ertragsprognose sollte auf den tatsächlichen Gegebenheiten des Gebäudes basieren.

Bei der Plannung berücksichtigen wir unter anderem:

  • Standort
  • verfügbare Dachfläche
  • Dachausrichtung und Dachneigung
  • mögliche Verschattung
  • Modulbelegung
  • Anlagenleistung
  • technische Komponenten
  • aktuellen Stromverbrauch
  • zukünftigen Energiebedarf

Anschließend geht es nicht nur um die Frage, wie viel Strom erzeugt werden kann.

Wir betrachten auch, wie dieser Strom in Gesamtsystem des Hauses möglichst sinnvoll genutzt werden kann.

Das ist der Unterschied zwischen einer reinen Modulbelegung und einem durchdachten Energie-Konzept.

Fazit: Photovoltaik-Ertrag in Niedersachsen realistisch betrachten

Der Photovoltaik Ertrag Niedersachsen kann auch für Einfamilienhäuser sehr attraktiv sein. Entscheidend ist eine Plannung, die auf realene Standort- und Gebäudedaten basiert.

Dachausrichtung, Neigung, Verschattung, Anlagengröße und Komponenten beeinflussen die Stromproduktion.

Doch der höchste Jahresertrag allein sollte nicht das Plannungsziel sein.

Eine moderne Photovoltaikanlage muss Erzeugung und Verbrauch zusammenbringen und gleichzeitig zukünftige Entwicklungen wie Batteriespeicher, Wärmepumpe, Elektromobilität und intelligentes Energiemanagement berücksichtigen.

Gute Photovoltaikplannung fragt deshalb nicht nur: Wie viel Strom können wir produzieren? Sondern auch: Wie können wir diesen Strom möglichst sinnvoll nutzen?

Welcher Photovoltaik-Ertrag ist auf Ihrem Dach möglich?

Sie möchte wissen, wie viel Solarstrom Ihr Einfamilienhaus in Hannover oder Umgebung erzeugen könnte?

RR.mein.elektromeister GmbH analysiert Dach, Standort, Verbrauch und technische Voraussetzungen und entwickelt daraus eine individuelle Photovoltaiklösung als Teil eines zukunftsfähigen Energie-Konzepts.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten und erfahren Sie, welches Potenzial in Ihrem Dach steckt.

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